DER KOMET – mehr als ein Kirmes-Magazin

Ein Blick auf die Homepage der Fachzeitung für Schausteller und Marktkaufleute DER KOMET

Neuigkeiten von der Fachzeitung für Schausteller und Marktkaufleute DER KOMET

Seit Mitte 2025 sind Martin Eckert und Christoph Schober die neuen Eigentümer und Geschäftsführer der Komet Druck- und Verlagshaus GmbH.
Beide versichern „Wir wollen 140 Jahre Tradition nicht über Bord werfen“. Konkret bedeutet dies, die Printausgaben des Komet bleiben erhalten, so auch die Hauptzielgruppe der Schausteller und Marktkaufleute. Zudem soll der Bereich Circus wieder einen höheren Stellenwert bekommen.

Insbesondere die junge Schaustellergeneration hat jedoch ein anderes Nutzerverhalten und wünscht sich mehr digitale Interaktion. Dies soll ein neues Online-Portal ermöglichen, welches ab Ende März 2026 verfügbar sein wird. Christoph Schober, dessen Kernkompetenz in der Software-Entwicklung liegt, hat eine Preview des Portals am Messestand des Komet im Rahmen der INTERSCHAU 2026 in Paderborn vorgestellt.

Christoph Schober zeigt das neue KOMET Archiv

Bestandteil des Online-Portals werden selbstverständlich auch Artikel des Kometen sein. Daneben sollen Klassiker, wie der Jahreskalender oder der Anzeigenservice, als digitale Services angeboten werden. Doch bei reinen Informationsangeboten soll es nicht bleiben. Die Vision, welche nach und nach umgesetzt werden soll, ist wesentlich interaktiver. So sollen beispielsweise Schausteller sowohl Profile zu ihrem Betrieb, als auch zu ihren Geschäften erstellen können – dies in modernem Design und beliebig verknüpfbar. Würde beispielsweise ein Schausteller sein Fahrgeschäft verkaufen, so könnte das Fahrgeschäfts-Profil ohne Aufwand dem Käufer zugeordnet werden, sofern er selbst bereits ein Profil im Online-Portal hat. Die Angaben werden hierbei nicht durch die Komet-Redaktion eingepflegt, sondern durch die Nutzer des Portals selbst. Christoph Schober und Martin Eckert erhoffen sich hiervon eine zeitnahe und vollständigere Abdeckung an Informationen zu Schaustellern und deren Geschäften.

Christoph Schober im airtime4you – INTERVIEW

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bewerbungsprozess für Kirmesplätze. So soll es im ersten Schritt eine Möglichkeit geben, dass Veranstalter bzw. Marktmeister die Bewerbungsformulare direkt in digitaler Form (vermutlich im PDF-Format) zur Verfügung stellen. Bisher müssen solche Formulare oft umständlich angefordert und in Papierform ausgefüllt werden. Laut Christoph Schober gibt es auch Visionen, welche darüber hinaus gehen – vielleicht könne man irgendwann in der Zukunft sogar digitale Prozesse für Veranstalter anbieten, welche z.B. eine maßstabsgetreue Standortplanung ermöglichen. Davon könnten insbesondere kleinere Veranstaltungen profitieren, für die eine komplexe Softwarelösung überdimensioniert erscheint. Wenn ein solcher Standortplan bestünde, könnte man diesen natürlich auch den Schaustellern und Kirmesbesuchern zur Ansicht zur Verfügung stellen.

Die Aktuelle Ausgabe von DER KOMET

Wichtig ist Martin Eckert und Christoph Schober zu betonen, dass es nur ein einziges Abonnement geben soll, welches alle Aspekte umfasst (Printausgaben und Online-Portal). Eine Wahlmöglichkeit zwischen Printausgaben oder digitaler Fassung des Magazins verstehe sich von selbst.

Neben den oben genannten Hauptzielgruppen wird Der Komet damit auch zunehmend interessanter für Kirmesfans.

Schon jetzt steht ein ganz besonderer kostenloser Service zur Verfügung: das neue digitale KOMET-Archiv (komet-archiv.de).
Umworben als „Das Gedächtnis der Branche seit 1883“ wurden hier alle Printausgaben von Der Komet in Kooperation mit dem Deutschen Schaustellerbund (DSB) sowie Dr. Margit Ramus von „Kulturgut Volksfest“ mühsam digitalisiert. Bereits die Schnellsuche ermöglicht eine Vielzahl an Treffern, zudem besteht eine Archivsuche (etwas langsamer), welche für ausgiebige Recherchezwecke gedacht ist.
Wer einmal anfängt in dem Archiv zu stöbern, vergisst schnell die Zeit und verliert sich in einer Vielzahl schöner Kirmeserinnerungen.

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In unserer Reportage von der INTERSCHAU 2026 wird DER KOMET ausführlich vorgestellt
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